Psychopharmakologie

Dr. med. Dr. rer. nat. Leif Gerrit Hommers, Dipl.-Biol. Birgit Busse


Eine Therapie mit Psychopharmaka wird häufig durch das Auftreten von Nebenwirkungen oder Therapieresistenzen erschwert. Diese können durch einen zu hohen oder unzureichenden Wirkspiegel der eingesetzten Medikamente bedingt sein. Therapien unter Kontrolle des Wirkspiegels mittels Therapeutischen Drug Monitoring (TDM) erlauben daher ein schnelleres und sichereres Erreichen des therapeutischen Zieles, woraus sich eine gesteigerte Remissionsrate bei Optimierung der Verträglichkeit ergibt.

Pharmakogenetische Untersuchung dienen der Aufklärung einer möglichen genetischen Ursache für einen veränderten Arzneimittelmetabolismus und können so ebenfalls zur Therapieoptimierung beitragen. Im Bereich der Psychopharmaka-Therapie spielen besonders die Enzyme CYP2D6, CYP2C19  und CYP3A4 eine wichtige Rolle.

 

Informationen zu den einzelnen Substanzklassen:

 

 

Literatur

Hiemke et al., Pharmacopsychiatry. 2018;51(1-02):9-62 / Goodman and Gilman’s The Parmacological Basis of Therapeutics 12th Edition, McGrawHill, 2011