Psychopharmaka-Therapie

Dipl.-Biol. Birgit Busse


Eine Therapie mit Psychopharmaka wird häufig durch das Auftreten von Nebenwirkungen oder Therapieresistenzen erschwert. Je nach Erkrankungsbild kommen verschiedene Substanzklassen zu Einsatz

 

Neben Arzneimittelinteraktionen spielt dabei die genetische Disposition eine wichtige Rolle. Genetische Varianten der am Arzneimittel-Metabolismus beteiligten Enzyme können hierbei für unerwünschte Arzneimittelwirkungen verantwortlich sein. Vor einer genetischen Untersuchung ist eine Messung der Wirkspiegel der eingenommenen Medikation zielführend, da der Spiegel bereits einen Hinweis darauf gibt, ob eine Abbausstörung im Medikamentenstoffwechsel vorliegt oder ob die beobachteten Symptome durch andere Faktoren bedingt sind.